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Die Polyhymnian Harmonists, bis 30.06.2011
 
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Thursday, 23 November 2017
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Das Jubiläumskonzert:

10 Jahre Junger Chor der Polyhymnia

Am 24. Mai 1997 feierte der Junge Chor der Polyhymnia sein 10jähriges Jubiläum mit dem ersten eigenen Konzert. In dem Bürgerhaus Rumpenheim wurde ein schöner Veranstaltungssaal gefunden, der unserer Größenordnung entsprach. Er bot an dem Konzertabend Platz für ca. 350 Besucher. Die zugehörige Gastronomie war bei der Auswahl auch mit entscheidend.
Nach anfänglich schleppendem Kartenverkauf ("Nun verkauft doch endlich mal Karten") gingen die Karten plötzlich weg, so daß eine Warteliste aufgemacht werden mußte. Die Überlegungen und Diskussionen zu einem Wiederholungskonzert waren leidenschaftlich; ausschlaggebend, warum wir es dann nicht gemacht haben, waren einfach die organisatorischen Hindernisse (Karten und mehr Programme drucken, Raum bzw. Gastronomie neu anfragen, Abbau nicht in Ruhe am Sonntag sondern Sonntag nacht nach dem Wiederholungskonzert). Nach vielen Vorbereitungsproben mit Aufstellungsanweisungen, auch im Saal, war es dann endlich soweit. Der Saal füllte sich und wir wurden immer nervöser. Das wunderbare Publikum hat uns aber sofort motiviert, so daß wir bis zum Ende konzentriert, aber locker, bei der Sache waren. Der fast nicht mehr endende Applaus animierte uns zu einigen Zugaben. Am Ende waren wir fix und fertig, schließlich war es das erste Konzert dieser Länge! Im Nachhinein waren wir dann doch froh, am nächsten Tag nicht noch einmal ein Konzert geben zu dürfen/müssen.
Die Resonanz des Publikums und der lokalen Presse waren so überwältigend, daß wir eigene Konzerte seitdem ca. 2-mal pro Jahr ausrichten.
Als Nachgang zum Konzert ist zu vermelden, daß wir uns mit einem Blick auf unsere Altersstruktur entschlossen haben, das Wort "Jung" aus unserem Chornamen zu streichen. Seit Ende 1997 nennen wir uns "Polyhymnian Harmonists".

Im Folgenden ist als Abschrift die Festschrift zu unserem Jubiläumskonzert einzusehen.

Grußwort des Oberbürgermeisters der Stadt Offenbach
Grußwort des Chorleiters und Dirigenten
Grußwort des 1. Vorsitzenden des Gesangsvereins Polyhymnia 1893 e.V.
Kleine Chronik
Programmablauf
Die Probe
Die Aktiven im Mai 1997
Der Chor wird 10 Jahre alt
Herzlichen Dank ...

 

 

Grußwort des Oberbürgermeisters der Stadt Offenbach

OB GrandkeÜber das 10jährige Jubiläum des "Jungen Chores" des Gesangvereines Polyhymnia Offenbach-Bieber 1893 e.V. freue ich mich ganz besonders: Dieser ebenso hinreißende wie erfolgreiche Chor zeigt mit seinem auf Rock- und Popliteratur spezialisierten Gesangsrepertoire, daß sich kontinuierliche Jugendarbeit auch im Bereich der Chormusik nach wie vor "auszahlt" und mit Zuspruch und großer Resonanz, mit Freude am Mitsingen und am Zuhören, mit dem Zulauf neuer Gesangsinteressenten und einer treuen Fangemeinde belohnt wird.

Die ca. 30 Mitglieder im Alter zwischen 18 und 40 Jahren widerlegen auf das Schönste das gelegentlich anzutreffende Vorurteil, daß der Chorgesang doch eine ausschließliche Domäne der eher "gesetzten" Generation und Altersstufen sei. Als häufiger Gast und bereits früher "Fan" dieser gesanglichen Ausnahmeformation kann ich Ihnen versichern: Ob nun "Pinball Wizzard" von der uns allen bestens bekannten Rockgruppe "The Who" angestimmt wird oder "Music is my first love" von John Miles vielstimmig erklingt, ob die Stücke a cappella oder klavierbegleitet vorgetragen werden - die erfrischend-spritzig, unterhaltsam-witzig, mit Verve vorgetragenen Klassiker der Rock- und Popmusik begeistern jeden Zuhörer und jeden Zuschauer, der "früher" oder gegenwärtig die berühmten Vertreter dieses mittlerweile "kanonischen" Bestandteils der Jugend- und Musikkultur auf den Plattenteller gelegt hat und sie heute wiederum als Compact-Disc abspielt.

Der Junge Chor hat sich mit Programm und Konzeption, demonstriertem Anspruch und überzeugender Musikalität bereits als eine beispielhafte und außerordentliche Bereicherung im kulturellen Leben der Stadt Offenbach etabliert. Ihrem ersten eigenen Konzert im neuen Bürgerhaus Rumpenheim, aber auch Ihrer weiteren Arbeit für den altersübergreifenden "Chorgesang mit Esprit" wünsche ich alles Gute und weiterhin besten Erfolg.

Es grüßt Sie herzlich
Ihr

(gez. Gerhard Grandke)

Gerhard Grandke
Oberbürgermeister der Stadt Offenbach 

Grußwort des Chorleiters und Dirigenten

Zehn Jahre erfolgreiche Arbeit mit dem "Jungen Chor", der sich der Interpretation "junger Musik" verpflichtet hat, ist mir Anlaß, zufrieden zurück und erwartungsvoll in die Zukunft zu schauen.

Mein Dank gilt zunächst den Verantwortlichen des Hauptvereines, die für Neuerungen immer offene Ohren haben und stets bereit sind, neue Wege des Chorgesangs auszuprobieren.

Ermutigt durch die erfolgreiche Gründung einer Frauenchorabteilung im Jahr 1985 reifte der Entschluß, eine weitere Chorabteilung zu gründen, in der Chorliteratur speziell für Jugendliche angeboten werden sollte. Dieses Vorhaben wurde 1987 mit der Gründung des "Jugendchores" in die Tat umgesetzt.

Bald wurden erste musikalische Erfolge erzielt und der "Jugendchor" wurde zu einem festen Bestandteil kulturellen Lebens in Offenbach. Wir mußten aber auch erfahren, daß es in einem Jugendchor besondere Hindernisse zu überwinden gilt: Berufsausbildung und Ortswechsel, Familiengründungen und Elternschaft, aber auch die Vielzahl anderer Freizeitangebote haben eine starke Fluktuation im Chor zur Folge, die erfolgreichem Chorgesang oft im Wege steht.

Besonderer Dank gilt daher denjenigen Sängerinnen und Sängern, die dem Chor seit ihrer Gründung angehören und somit auch in schwierigen Phasen eine kontinuierliche Arbeit ermöglicht haben.

In freundlicher Erinnerung sollen auch alle "Ehemaligen" bleiben, die inzwischen problemlos einen eigenen Chor bilden könnten.

Erfreulicherweise ist im Laufe der letzen Jahre der feste Stamm der Chorsängerinnen und Chorsänger immer stabiler geworden. Die Leistungsfähigkeit des "jungen Chores" hat dadurch in hohem Maße zugenommen.

Auf dieser Basis hoffe ich weiterhin auf spannende und erfolgreiche musikalische Arbeit und wünsche mir noch viele Jahre gemeinsamen Musizierens mit dem "Jungen Chor".


(gez. Kunz-von Gymnich)

Peter J. Kunz-von Gymnich
Chorleiter

Grußwort des 1. Vorsitzenden des Gesangsvereins Polyhymnia 1893 e.V.

Als Vorsitzender des Gesangsvereins Polyhymnia ist es für mich eine große Freude, dem Jungen Chor und seinem Dirigenten Peter J. Kunz-von Gymnich zum 10jährigen Jubiläum zu gratulieren.

"Ein wesentliches Fundament in der Vereinsarbeit ist die Jugendarbeit, in der man schon früh junge Menschen mit der Chormusik vertraut macht." - dieses war der Grundgedanke, der zur Gründung des Jugendchores geführt hat. Schnell entwickelte sich der Junge Chor zu einer selbständigen Abteilung, die durch ihre moderne Musik nicht nur Jugendliche, sondern auch etwas Ältere zum Chorgesang bewogen hat.

Ich wünsche dem Jungen Chor auch weiterhin eine glückliche Hand, viel Erfolg auf allen musikalischen und gesellschaftlichen Gebieten sowie ein gutes Gelingen zu ihrem ersten Konzert.


Erwin Dörr
1. Vorsitzender

Kleine Chronik

Seit nunmehr 10 Jahren besteht der Junge Chor des Gesangvereins Polyhymnia Bieber. Damals, im Dezember 1986, traf man sich bei einem Vereinsmitglied in Bieber-Waldhof, um über die Gründung einer neuen Chorabteilung mit jungen Leuten zu beratschlagen: den "Jugendchor", wie er sich zunächst nannte. Im Januar des darauffolgenden Jahres fanden sich ca. 15 interessierte junge Sängerinnen und Sänger, die die erste Stunde des neuen Polyhymniachores prägten. Für die passende Literatur sorgte unser vielseitiger Dirigent Peter J. Kunz-von Gymnich.

Ein großer Teil des Repertoires des "Jungen Chores" (man wird älter) besteht aus satztechnisch anspruchsvollen Bearbeitungen unseres Dirigenten von aktuellen Popularmusiktiteln; aber auch Standards der jüngsten Literatur für a cappella sind darin enthalten. Bis auf rund 6 Gründungsmitglieder, die noch immer dabei sind, hat die personelle Besetzung im Laufe der Zeit gewechselt. Heute haben wir eine stattliche Zahl von 30 Aktiven zu verzeichnen.

Zu unseren Auftritten zählen Mitwirkungen bei den bekannten "Chor für Chor"-Treffen in Neu Isenburg, Neujahrsempfänge der Stadt Offenbach, Mainuferfesten und diverse private Engagements.

Programmablauf

Do it once again (warm up)
California Dreaming (John Phillips)
A hard Days Night (J. Lennon / P. Mc Cartney) *
Eight Days a Week (J. Lennon / P. Mc Cartney) *
Your Song (Elton John / Bernie Taupin) *
Caravan of Love (Housemartins) *
Bohemian Rhapsody (Queen) *
Ruby Tuesday (The Rolling Stones) *
Jacobs Ladder (Spiritual)
The longest Time (Billy Joel) *
Sweet Dreams (Eurythmics) *
Jetzt trinken wir noch eins (Comedian Harmonists) *

- P A U S E -

Phantom der Oper (Andrew Llody Webber)
Take a Chance (ABBA) *
Mrs. Robinson (Paul Simon)
Mein bester Freund (Die Prinzen) *
Der kleine grüne Kaktus (Comedian Harmonists) *
Pinball Wizzard (The Who) *
More than a Feeling (Boston) *

- Z U G A B E N -

Music (John Miles) *
und andere

* Chorsatz von Peter J. Kunz-von Gymnich

Die Probe

Na klar, proben müssen wir auch! Zu diesem Zweck treffen wir uns montags um 18.00 Uhr im evangelischen Gemeindezentrum Bieber Waldhof in der Schutzbaumstraße.

Pünktlich um 18.00 Uhr schließt unser Chorleiter Peter den Probenraum auf, schiebt das Klavier zurecht, legt sich für die Probe die Noten bereit und dann - ja dann - warten. Nun ja, die Disziplin. So ist das eben, wenn man versucht, 30 Leute an ein Klavier zu bekommen. Gegen 18.15 Uhr sind erste Vokal- und Resonanzübungen zu vernehmen. Um 18.30 ist der gesamte Chor in singfähiger Besetzung anwesend. Möchte uns Peter quälen, wählt er dann das Lied mit den zwei Seiten Text und den unmöglichen Tonsprüngen "zum warm werden". Bei unserer Gruppe muß man eben manchmal zu etwas drastischen Mitteln greifen, da wir stets mit Freude (lauthals kundgetan) und Spaß (meist Albernheiten) bei der Sache, sprich Probe, sind.

Wenn wir ein neues Stück proben, gehen wir mit den einzelnen Stimmen Takt für Takt durch. Am Ende der Singstunde wird das Ergebnis einer Chorprobe für alle hörbar, wenn im Chorus alle Stimmen das soeben Erlernte wiedergeben. Also doch wieder ein erfolgreicher Probeabend. Und das jeden Montag! Immer wieder erfreulich, so ein Erfolgserlebnis zum Wochenbeginn.

Die Aktiven im Mai 1997

Sopran:

Sonja Bittner
Ulrike Dönges
Katja Feser
Susanne Jäger
Stefanie Luft
Suse Mohr
Ute Müller
Beate Matthes
Kerstin Seipt
Soraya Vizcaino

Alt:

Waltraud Bauer
Susanne Becker
Margit Brinkmann
Regina Bruness
Susanne Jans
Babette Jenschke
Birgit Nordquist
Brigitte Ott-Schnetter

Tenor:

Andreas Barnickel
Stefan Born
John Francis
Matthias Schröder
Carsten Wikinger
Matthias Winkel

Bass:

Peter Hartmann
Thomas Hentschl
Michael Kalbitz
Winfried Kupny
Stefan Reinke
Xavier de Bloteau

Chorleiter:

Peter J. Kunz-von Gymnich

Der Chor wird 10 Jahre alt

Daß wir uns als junger Chor der modernen Literatur verschrieben haben, ist bekannt. Nun ist es aber keineswegs so, daß der Song, der heute die Hitparade stürmt und als CD überall zu kaufen ist, auch als Chorsatz-Partitur erhältlich ist. An diesem Punkt wird es schwierig, hat man nicht das Glück, einen Dirigenten zu haben, der den eingängigen Radiohit zum "singbaren" Chorsatz umschreiben kann.

Mit Peter J. Kunz-von Gymnich als musikalischen Leiter bleibt uns die Vielfalt der modernen Pop- und Rockliteratur nicht verschlossen - im Gegenteil: er bearbeitet Songs wie "More than a Feeling" von Boston oder "Music" von John Miles und bastelt daraus vierstimmige Chorsätze, die uns jedesmal neu begeistern.

Es ist immer noch ein Erlebnis für uns, wenn wir ein neues Lied so weit erlernt haben, daß wir es vierstimmig singen bzw. hören können und feststellen, welch schönen Chorsatz "unser Peter" wieder gezaubert hat.

In diesem Sinne möchten wir uns bei unserem Dirigenten herzlich für die Geduld mit unserer kunterbunt zusammengewürfelten Truppe bedanken und für die super Chorsätze, die uns stellenweise die Gänsehaut rauf- und runterlaufen lassen.

Herzlichen Dank ...

allen Personen, die am Zustandekommen unseres Konzertes mitgewirkt haben.

Für die Unterstützung durch Sachspenden aller Art danken wir ebenso wie für die freundlichen Insertionen in unserer Festschrift. Vielen Dank unserem Schirmherren Herrn Oberbürgermeister Gerhard Grandke, sowie unserem Vereinsvorsitzenden Erwin Dörr, Pfarrer Uwe Brandenburg für die freundliche Überlassung der Gemeinderäume auch nach der Probe, Günter Hennemann für den Druck der Eintrittskarten, der Stadtsparkasse Offenbach für die Unterstützung beim Plakatdruck, der Fa. Bischof & Partner Bildkommunikation, Uschi Nordquist für ihre flinke Nähmaschine, Frau Harf von der Stadthallen GmbH, Uwe Bölke für schöne Fotos, Toni Hentschl für die Beleuchtung, unserem lieben Achilles, Wirt der Gaststätte "Alt Athen" in Bieber für die Geduld Montags abends (wir können das Singen einfach nicht lassen!), Herrn Wolfgang Klinge von Vogel-Druck Neu-Isenburg, Peter Langguth für die appetitlichen Spenden für unsere Probenwochenenden und natürlich einen ganz besonderen Dank an Miriam Deforth, die uns mit ihrer Moderation so super unterstützte. Außerdem allen, die uns in irgendeiner Form geholfen haben, aber hier nicht genannt sind.

 



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